Spendenaktionen für PfadfinderInnen in Japan

Zahlreiche Pfadfindergruppen in Österreich unterstützen die Pfadfinder und Pfadfinderinnen in Japan nach der tragischen Umweltkatastrophe. Unter dem Motto "Hilfe für Japan" baten wir auch dich und deine Gruppe vor einigen Wochen um Unterstützung. Hier eine kurze Auflistung, was in den Gruppen dazu passiert beziehungsweise geplant ist.
Spendenaktionen für PfadfinderInnen in Japan

Spendenaktion läuft von April bis Juni

Wenn deine Gruppe die Pfadfinder und Pfadfinderinnen in Japan unterstützt, lass auch den Bundesverband davon wissen, damit darüber auf dieser Seite berichtet werden kann. Kontakt:

Folgende Gruppen berichten von ihrer Aktion:

Das 16er Jamboreeteam verkaufte Japanpickerl mit Erfolg

Max in Pfadfinderuniform bewertet den Flohmarkt seiner Gruppe mit dem Daumen nach oben.

Die Jugendlichen, die sich seit zwei Jahren auf das Jamboree in Schweden vorbereiten, haben von der Katastrophe in Japan gehört und wollten sofort etwas unternehmen, um zu helfen. Die Aktion des Bundesverbandes kam da gerade recht.

Mit viel Engagement wird von den JamboreeteilnehmerInnen der Flohmarkt zugunsten ihrer Jamboreeteilnahme organisiert. "Am besten wir verkaufen die Pfadi-Japan-Hilfe-Pickerl und schauen, dass wir so viel Geld auftreiben, das ist doch urpfadfinderisch." sagt Hemma, die seit über acht Jahren begeisterte Pfadfinderin ist. Ein Flohmarktstand im Schottenhof der Gruppe 16. "Es ist selbstverständlich, dass wir unter dem Motto `der Pfadfinder/die Pfadfinderin ist treu und hilft wo er/sie kann` immer bei Katastrophen und Schicksalschlägen sofort allzeit bereit helfen." meint Philipp Pertl, der Organisator- und Jugendleiter des 16er Jamboreeteams.

Beim Flohmarkt im Wiener Schottenhof wurden an drei Tagen nicht nur Waren aller Art - von Schallplatten bis zur kompletten Kücheneinrichtung - verkauft, sondern auch auf die PPÖ-Japan Hilfe aufmerksam gemacht. Immerhin wurden 438,77 Euro eingenommen und sind schon am Weg nach Japan.

Bericht von Philipp Pertl


Wiener Neudorf frühstückt für einen guten Zweck

Gruppenfoto der Wiener Neudorfer PfadfinderInnen

Am 7. Mai deckten wir unseren Frühstücktisch zugunsten der österreichweiten Pfadfinderaktion "Unterstützung für unsere japanischen Pfadfinderfreunde" und luden alle Bewohner und Bewohnerinnen unserer Gemeinde dazu ein.

Diesmal stellten wir unseren Frühstückstisch auf der Wiese beim Pfadfinderheim auf und konnten schon um 9:00 Uhr die ersten Gäste begrüßen. Gegen eine freie Spende gab es alles, was das Herz begehrt. Ham and Eggs, Kuchen, Brot, Semmeln, Käse, Aufstriche, Kaffee und Säfte. Es gab auch Gurken-Maki, die ziemlich intensiv mit Wasabi gewürzt waren.

Zwei Pfadfinder sorgen für Verpflegung beim Frühstück und kochen auf Gaskochern. Der Erlös aus dieser Aktion kommt den Pfadfindern in Japan zugute, die sich bei der Hilfe für die Opfer des Erdbebens und der Atomkatastrophe engagieren. Als Dankeschön konnten sich unsere Gäste eine von unseren Guides und Späher gebastelte Blume mit dem Aktionsabzeichen von unserer Kochstelle pflücken. Das schöne Wetter und die Vorankündigungen bescherten uns einen wirklich zahlreichen Besuch, auch einige ehemalige PfadfinderInnen ließen sich blicken. Eine schöne Gelegenheit, bei strahlendem Sonnenschein miteinander zu plaudern und ein reichhaltiges Frühstück zu genießen. Den Gästen und auch uns hat es gut geschmeckt. Als wir am späten Vormittag wegräumten und abbauten, war fast alles aufgegessen.

Die Spendeneinnahmen werden in Kürze auf das Spendenkonto der Pfadfinder und Pfadfinderinnen Österreichs überwiesen und gemeinsam mit den Spenden von anderen Pfadiaktionen Mitte des Jahres an die japanischen PfadfinderInnen weiter geleitet. Wir danken allen Gästen fürs kommen, essen und spenden und allen MitarbeiterInnen fürs mithelfen.

Wir freuen uns über den Medienbericht zur Frühstücksaktion auf moedling-online.at !

Bericht von Stefan Kohoutek


Caravelles und Explorer der Gruppe Wien 19 beschäftigen sich mit dem Thema Atomkraft

Marlene, Antonia, Kathrin, Patrick, Pfarrer Georg Fröschl (Kirche Breitensee), Benedikt, Marie  (CaEx der Gruppe 19)
(c) CaEx Wien 19

Kurz nachdem sich die Atomkatastrophe in Japan ereignete, starten die Caravelles und Explorer ein Unternehmen zum Thema "Atomkraftwerke".

Verschiedene Ideen wie zum Beispiel ein AKW bauen, einen Vortrag gestalten und einem Publikum präsentieren, Informationen über alternative Energiequellen sammeln, den Versuchreaktor im Wiener Prater besuchen oder eine Spendenaktion veranstalten,... wurden bei einem Brainstorming gefunden.

Wir entschieden uns dafür, den Versuchsreaktor im Prater zu besuchen und dann anhand der Informationen ein Modell zu bauen. Wir wollten verstehen, wie so ein Reaktor wirklich funktioniert und was in Japan schief gelaufen war. Jedoch scheiterten wir an einem gemeinsamen Termin, den Reaktor zu besuchen (Email ist doch nicht so verlässlich).

So beschlossen wir trotzdem, das Modell vom AKW zu bauen. Das war aber auch nicht so einfach. Bis die gesamte Gruppe motiviert war, dafür auch etwas zu tun, dauerte es eine Weile.

Nach zwei Heimabenden hatte die eine Gruppe aus Flaschen und Karton ein Modell gebaut, die andere Gruppe baute ein Faltmodell. Wegen des kleinen Maßstabs und der vielen Einzelteile war es ziemlich schwierig, so ein AKW zusammen zu bauen. Das Faltmodell blieb deswegen unvollendet.

Als Abschluss für unser Projekt wurde ein Plakat gestaltet, das gemeinsam mit dem fertigen Modell nach einer Messe in der Kirche St. Laurentius präsentiert wurde. In der Messe wurde die Gelegenheit genützt, Spenden für die japanischen PfadfinderInnen zu sammeln. Vom Bundesverband verteilten wir die Sticker an die SpenderInnen.

Obwohl nicht mehr alle daran glaubten, dass unser Unternehmen ein Erfolg werden würde, bekamen wir doch die stolze Spendensumme von 400,- Euro zusammen. Diese werden an die japanischen PfadfinderInnen überwiesen und wir hoffen, dass wir damit einen kleinen Beitrag zum Wiederaufbau in Japan leisten können.

Im Großen und Ganzen hätte man bei diesem Projekt vieles besser machen können, doch am Ende haben wir dieses Unternehmen sehr zufrieden abgeschlossen.

Bericht von Marlene Havel


Altpfadfinder der Gruppe Perchtoldsdorf widmeten das Nostalgielagerfeuer der Hilfe für die japanischen PfadfinderInnen

Hans Zeidler und Dieter Bogg unterstützen mit ihrem Fest die japanischen PfadfinderInnen.

Gastgeber war Burg-Hemden-Chef Hans Zeidler, der auch für die Bewirtung sorgte. 35 ehemalige Pfadfinder und Pfadfinderinnen trafen ein, um bei Lagerfeuer und Kesselgulasch Erinnerungen vergangener Zeiten auszutauschen. Doch pünktlich um 18 Uhr begann es zu regnen, so wurde das Fest in den Wintergarten verlegt.

Die verschiedenen Jahrgänge fanden sich schnell zusammen und unterhielten sich rege. Die zwei letzten Exemplare der "Chronik der Perchtoldsdorfer Pfadfinder" wurden versteigert und in den Spendentopf für Japan gegeben.

Ehemalige Spährleiter Flo Wulf und Phit unterhalten sich (c) Pfadfindergruppe Perchtoldsdorf Inzwischen standen Mitglieder der "Tafelrunde", das sind die "jüngeren Ehemaligen" am Griller unter der Regenplane und sorgten für Würstel und Koteletten sowie Palatschinken als Nachspeise. Köstliche Salate und Süßigkeiten ergänzten die Gaumenfreuden. Auch ohne Lagerfeuer war die Stimmung unter den Anwesenden ausgezeichnet was die Organisatoren Heinrich Spiegel und Dieter Bogg freute.

Burg-Hemden und Pfadfinder-Ausstatter Hans Zeidler spendete den Erlös für Speis und Trank der Hilfsaktion für die japanischen PfadfinderInnen. Dafür sei ihm herzlich gedankt.

Bericht von Dieter Bogg


Wir danken folgenden Gruppen, deren Spende bereits eingetroffen ist:

Weiterführendes: